Franz Höllriegel

König Ludwigs Steinmetz

Kressenz

Nikolaus

Franz Xaver

1794

    

Höllriegel hatte mit seiner ersten Frau Josepha Keller drei Kinder:

 

Die Tochter Kreszenz Höllriegel, geb. am 25.04.1825 erbte durch Paul Hofstetter aus 1. Ehe das Anwesen Hofgartenstraße 2, und vom Vater das Haus, Ludwigstraße 27, zwischen Schönfeld und Frühlingsstraße im Wert von 66.000,- Gulden.

 

Der Sohn Nikolaus Höllriegel, geb. am 23.08.1828 wurde 1854 durch die Über-nahme der Steinmetz-Gerechtsame des Vaters, Bürger von München, heiratete am 03.02.1858 und verstarb ohne Nachkommen am 15 .12.1858 in München.

 

Der Sohn Franz Xaver Höllriegel, der Jüngste aus erster Ehe mit Josepha, geb. 01.03.1830 wurde am 24.08.1852 von der Stadt München als Bürger und Buntpapier-Fabrikant aufgenommen, erhielt am 15 .07.1853 die Erlaubnis zur Ehe mit Anna Eliesabeth Hörndl. Am 31.12.1859 erhielt er die Lizenz zum Steinschneiden und zum Stampfen und Stoßen von Hafnerglasur. Am 25.07.1861, nachdem er die Nikolaus Höllriegelsche Steinmetz-Gerechtsame gekauft hatte, erhielt er die Erlaubnis zur Steinmetzwaren-Fabrik. (Quelle: Stadt A. Mü. PMB -4¬208) Dazu kaufte er noch einen Steinbruch in Höllriegelskreuth. Arbeiten hiervon haben sich auf dem Friedhof in der Jachenau erhalten.

Franz Höllriegel ehelichte nach dem Tod seiner ersten Frau deren Schwester Barbara Keller (aus Marktoffingen).

Albert

Barbara

Beide haben zwei Kinder:

 

Der Sohn Albert Höllriegel, geboren am 6.10.1839, erbte den Gutshof mit 248,38 Tagwerk Grund, Boden und Steinbrüchen im Wert von 33.000 Gulden sowie das Anwesen Müllerstraße 45c in München im Wert von 44.000 Gulden.

 

Die jüngste Tochter von Franz Höllriegel, Barbara Höllriegel, wurde am 18.10.1842 geboren. Sie heiratete Ferdinand Scotzniovsky, der vom 22.2.1862 bis zum 29.5.1888 die königliche Porzellanmanufaktur Nymphenburg führte. Sie erbte das Anwesen Müllerstraße 46a in München. Am 29.12.1888 verkauften beide das Haus Dienerstraße 21 (heute: Nordteil des Kaufhaus Beck) für 500.000 Gulden an das Kaufmannsehepaar Friedrich und Frieda Rosner.

Seine Tochter Barbara ehelichte den Pächter der Nymphenburger Porzellan Manufaktur, Ferdinand Scotzniovsky.

Barbara Höllriegel, wurde am 18.10.1842 geboren. Sie heiratete Ferdinand Scotzniovsky, der vom 22.2.1862 bis zum 29.5.1888 die königliche Porzellanmanufaktur Nymphenburg führte. Zwischen der Familie Scotzniovsky und der Familie Eisenberger bestand um die vorvergangene Jahrhundertwende eine besondere Beziehung: Die beiden Töchter von Babara Höllriegel und Ferdinand Scotzniovsky heirateten (in einem Fall nach Versterben des Bruders) drei der vier Söhne des Maximilian Eisenberger:

 

 

Ferdinand Scotzniovsky war Pächter der Nymphenburger Porzellanmanufaktur. Diese lief vor der Verpachtung an ihn über viele Jahre defizitär. 1862 stimmte deshalb König Max II. Joseph einer Privatisierung der Manufaktur zu; sie wurde an ihn bis 1887 verpachtet. Ferdinand Scotzniovsky  wurde am 30. Mai 1837 in Baden-Baden als Sprößling einer ursprünglich polnischen Verleger- und Druckerfamilie geboren.